Am Samstag den 26 Oktober 2013 um 09:30 h trafen wir uns im Gotthelf-Schulhaus, um den von Mägge organisierten Überraschungstag im Elsass zu verbringen.
Das Fahrzeug für unsere insgesamt 7 Personen, wurde von Arno Wenger gesponsert.
Schon bei der Auswahl der Personenplatzierung im Auto war schnell klar, dass der Weber Clan den ganzen Mittelteil des Fahrzeuges in Anspruch nehmen wird.
Trotz des nicht mehr ganz jugendlichen Alters, schafften es jedoch Mägge und Franco, dank ihrer ausserordentlichen Beweglichkeit, in der hintersten Sitzreihe Platz zu nehmen. Aufgrund der 7 gutaussehenden Männer im Fahrzeug, konnten wir auch den Französischen Zoll ohne Probleme hinter uns lassen.
Weil die Anfahrt zum Ziel unter strengster Geheimhaltung lag, konnten wir mit keinem Mittel den Organisatoren ein Wort zum Ziel entlocken.
Nach ca. 45 Minuten verliessen wir die Autobahn, und fuhren auf der Hauptstrasse unserem Etappenziel entgegen. Kurz vor dem Erreichen dessen, offenbarte uns ein langjähriges Vereinsmitglied, ein für uns Jahrzehnte langes verschwiegenes Geheimnis, dass einer aus seiner Familie aus dieser Gegend stamme. Aufgrund des gehörten, schworen und vereinbarten wir, ewige Geheimhaltung.
Kurz darauf sind wir am Ziel angekommen „RIQUEWIHR“. Dieses Dorf zu besichtigen ist für jedermann, der sich für das Mittelalter interessiert, eine Reise wert.
Auf Empfehlung von Mägge entschlossen wir uns, gleich am Anfang die Rundfahrt durch die Rebberge mit dem „Züglein“ zu beginnen. Bei der Bezahlung für die Rundfahrt war die Finanzielle Diskrepanz zwischen der EU und der Schweiz spürbar. Für uns 7 kostete die Fahrt insgesamt 4 € mehr, als für die restlichen Mitreisenden. Darauf Angesprochen erklärte uns der Chauffeur in seinem lispelnden und zahnlosen Französisch, dass der Rechnungsfehler auf unserer Seite liege. Auf der Besichtigungstour muss ihn doch das schlechte Gewissen geplagt haben, wollte er doch bei einem Besichtigungshalt die 4 € Mägge zurückzahlen, was dieser natürlich Stolz ablehnte.
Nach der Rückkehr der Rundtour richteten wir unser Augenmerk auf die Besichtigung der Gebäulichkeiten aus dem Mittelalter, der Gastronomie, und den einheimischen Weinen. Von sehr vielen Sehenswürdigkeiten hat uns von Beginn an die Folterkammer in den Bann gezogen. Aus dessen Besichtigung bleibt einigen von uns die Brustzange in ewiger Erinnerung.
Da jeder Tag, und jede Reise einmal zu Ende geht, mussten auch wir uns mit der Rückreise befassen. Die Platzvergabe im Auto war ja ganz klar aufgeteilt: Chauffeur Beifahrer, Weber Clan, und die 3 Reihe.
Auf der Rückreise hat sich die mittlere Reihe im Auto voll der geistigen Verarbeitung des Tages mit geschlossenen Augen hingegeben.
Im Namen aller Teilnehmenden, möchten wir uns bei Mägge und Arno für die Organisation und Dacia-Lodgy Sponsoring des Herbstausfluges 2013, recht herzlich bedanken.
Franco Bergamin
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